Ursachen und Entstehung von Schmerzen:

 

Schmerzen entstehen durch äußere Einflüsse wie Hitze, Kälte, Druck und durch krankhafte Prozesse im Körperinneren.

Man unterscheidet akute und chronische Schmerzen:
Akute Schmerzen haben eine Signal- und Warnfunktion, treten plötzlich auf und werden häufig durch äußere Verletzungen oder innere Entzündungen ausgelöst. Akute Schmerzen sind von kurzer Dauer und klingen meist ab, wenn die Ursache des Schmerzes beseitigt ist (z.B. Heilung einer Wunde oder einer Fraktur).

Werden akute Schmerzen nicht ausreichend behandelt, kann sich aus jedem akuten Schmerz ein chronischer Schmerz entwickeln. Jeder Schmerzreiz ist theoretisch in der Lage, im Nervensystem bleibende Veränderungen auszulösen. Die Nervenbahnen signalisieren dann einen Dauerschmerz. Dabei bleiben die Schmerzsignale dauerhaft aktiv, auch ohne eigentlichen organischen Schaden.

Das Gleichgewicht zwischen Schmerzmeldesystem und Schmerzhemmsystem ist dann gestört. Es entsteht ein Schmerzgedächtnis. Im Gegensatz zu akuten Schmerzen haben chronische Schmerzen ihre Signal- und Warnfunktion verloren. Hier ist der Schmerz zu einem eigenen Krankheitsbild geworden. Der Schmerz dominiert das Leben der Schmerzkranken.